Eine Reise endet oft mit einem letzten Höhepunkt – und genau so ist es auch beim Essen. Eine gute Nachspeise ist die Krönung eines gelungenen Menüs und gehört für viele fest zu einem genussvollen Urlaub in Deutschland dazu. Gerade in der kalten Jahreszeit dürfen Desserts gehaltvoller, wärmer und herzerwärmend sein. Sie liefern Energie, wecken Erinnerungen und machen Genussreisen im Winter zu einem Erlebnis für alle Sinne.
Menschen lieben Süßes seit jeher – und das aus gutem Grund. Schon in der Antike stillten Perser, Griechen und Römer ihr Verlangen nach Zucker mit Früchten, Honig, Nüssen und Samen. Süße Speisen wurden oft als Zwischengang oder Abschluss eines Menüs serviert und standen nicht nur für Genuss, sondern auch für Kraft und Energie.
Auch heute spielen Desserts auf kulinarischen Reisen durch Deutschland eine wichtige Rolle. Nach einem Winterspaziergang, einer Wanderung oder einem Tag an der frischen Luft gibt es kaum etwas Schöneres als einen warmen Nachtisch, der Körper und Seele gleichermaßen wärmt.
Zu den bekanntesten zählen Apfelstrudel, Bratäpfel, Milchreis, Grießflammeri, Pflaumenauflauf („Pflaumen-Michel“) sowie regionale Mehlspeisen aus Süddeutschland und der Alpenregion.
Warme Nachspeisen wie Bratäpfel, Apfelstrudel mit Vanillesauce, Pudding oder Schokoladendesserts sind ideal für kalte Tage, da sie sättigen und von innen wärmen.
Crème brûlée und Mousse au chocolat aus Frankreich, Tiramisu und Panna cotta aus Italien sowie Apple Crumble aus Großbritannien gehören zu den beliebtesten Klassikern.