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Biene

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Was Sie über Bienen wissen sollten

Ein Interview mit Biene Paul

Willkommen zurück zu meinem Ringhotels Bienen-Blog. Im letzten Teil habe ich Ihnen witzige Fakten über die Biene vorgestellt. Heute treffe ich mit der Presse und beantworte interessante Fragen, die Sie bestimmt schon immer beschäftigt haben. Hier kommt das ganze Interview, viel Spaß!

Maskottchen der Ringhotels Biene Paul

Bienen sieht man zurzeit quasi überall. Gerade im Juli haben sie ihre Hauptsammelzeit und sind besonders fleißig. Wir konnten exklusiv einen Sprecher dieser Art für Ringhotels akquirieren. Den HeimatGenuss Sonderbotschafter Paul, die Biene. Hallo Paul!
Hallo! Schön, dass ich bei euch sein darf!

Wir freuen uns auch sehr über dich! Du hast ja mittlerweile Einzug in alle Ringhotels gehalten und hast bereits viele Fans!
Danke, das wusste ich noch gar nicht!

Doch, doch. Unsere Gäste und Mitgastgeber lieben dich. Aber das ist ja auch nicht schwer. Du bist hilfsbereit, kümmerst dich vor allem gut um die kleinen Gäste und bist auch bei allen Veranstaltungen vorne mit dabei.
Ja, was kann ich sagen. Bei all den netten Menschen, die mir in den Ringhotels begegnen, fällt mir das überhaupt nicht schwer.

Toll, das freut uns. Du bist heute hier, weil wir mehr über Bienen erfahren möchten. Fangen wir mal ganz grundlegend an.
Warum sind Bienen schwarz-gelb und nicht zum Beispiel grün-blau?

Eigentlich sind Bienen nicht schwarz-gelb. Wir halten uns eher bedeckt mit einer braunen Körperfarbe. Wie bei euch Menschen haben wir unterschiedliche Haarfarben; das reicht von hellgelb bis zu orange, rötlich oder braun. Daraus entsteht dann der Anschein der schwarz-gelben Ringe. Wespen ziehen sich dagegen eher ausgeflippt gelb an. Schwarz-Gelb ist in derBienen wirken schwarz-gelb gestreift, weil sie ganz feine Härchen haben, die, wie bei uns Menschen unterschiedliche Farben haben Natur eine Warnfarbe und soll Feinde abhalten. Auch ihr Menschen habt diese Farbkombination für Warnungen übernommen, zum Beispiel auf Schildern für giftige Substanzen oder als Warnwesten.

Ah, so ist das also. Interessant! Die offensichtlichste Aufgabe von euch ist die Honigproduktion. Wieso produzieren Bienen überhaupt Honig?
Ganz einfach: Der Honig ist unser Futter. Er wird aus dem Nektar von Blüten oder Honigtau gemacht. In unserem Honigmagen reichern wir das Gesammelte mit bestimmten Fermenten und Enzymen an. Und wir entziehen dem Honig das Wasser, sonst würde er den Winter über nicht halten und vor allem dafür brauchen wir einen großen Vorrat.

Woraus bestehen denn Waben und warum haben sie genau immer diese „Waben“-Form?
Waben sind geometrische Meisterwerke!Den Honig müssen wir ja irgendwo lagern. Und sie dienen auch als Aufzuchtsort für unsere Babylarven. Dafür bauen wir die Waben aus dem Wachs unserer am Hinterleib befindlichen Drüsen. Ich muss sagen, die Bauweise unserer Waben ist ein geometrisches Meisterwerk: Wir legen zunächst runde Waben an, da wir hierfür am wenigsten Wachs verbrauchen. Durch die Temperatur, die wir beim Arbeiten in unserem Bienenstock erzeugen (ca. 40 °), fließt das Wachs automatisch in die energetisch günstigste Form – das gleichwinklige Sechseck. Dabei wird jeder Platz ausgenutzt, es entstehen keine Leerräume, die Wände sind dünn und gleichzeitig sehr stabil!

Wow. Dann seid ihr ja richtige Bauherren! Nun nochmal zurück zum Honig: Warum schmeckt Honig immer unterschiedlich?
So vielfältig die Pflanzen und Blumen in unserem Sammelumkreis sind, so vielfältig ist auch der Geschmack unseres Honigs. Wie man schon an den Waben gemerkt hat, sind wir perfektionistisch veranlagt. Wenn wir merken, dass eine Pflanze sehr ertragsreich ist, bleiben wir ihr treu. Dann entsteht ein besonders reiner Sortenhonig, z.B. Rapshonig, Akazienhonig oder Heidehonig. Kann die Quelle eines Honigs keiner bestimmten Pflanze zugeordnet werden, entsteht Misch- oder Blütenhonig. Das kommt vor allem durch bunte Blumenwiesen, in Gartengegenden oder durch nahegelegene Wälder zustande.

Klingt so, als hättet ihr immer genug zu essen.
Tatsächlich tun wir uns manchmal schwer. Viele Grünflächen verschwinden und eure Gärten werden ordentlicher und blütenärmer. Deswegen zieht es uns, genauso wie euch Menschen immer mehr in die Stadt. Dort warten Balkone mit Küchenkräutern und leckeren Beeren auf uns, die sich wunderbar als Sammelquelle eignen. Mit einer klugen Bepflanzung tut ihr nicht nur euch etwas Gutes, sondern ihr helft uns auch sehr! Auch das Aufstellen von Bienenkisten Toll bepflanzte Gärten, Balkone und Terassen sind für Bienen wichtig oder Insektenhotels ist wichtig für den Erhalt unseres Bestands. Zudem ist es für euch ein tolles Projekt – egal ob mit den Kollegen oder Kindern!

Das sind ja tolle Neuigkeiten! Aber jetzt mal Hand aufs Herz: In der heutigen Zeit wird mit eurem Honig auch viel Schindluder getrieben.
Ja, da hast du leider recht. Und nicht nur mit dem Honig. Wir Bienen sind mittlerweile die drittwichtigsten Nutztiere des Menschen, direkt nach Rind und Schwein. Da kommt es auch bei uns zu Massentierhaltungen und unfairen Arbeitsbedingungen. Teils werden unterschiedliche Honigsorten aus verschiedenen Ländern importiert und vermischt. Das muss dann aber auch so deklariert werden: „Mischung von Honig aus EG-Ländern und Nicht-EG-Ländern.“ Es gibt auch Honig, der zu feucht, also zusätzlich mit Wasser bzw. Zuckerwasser angereichert wurde. Dieser trennt sich nach längerer Lagerung und gärt, was auch nicht gut ist. Und ja, es gibt auch künstlich hergestellten Honig. Ein kleiner Profi-Tipp von mir: Schaut auf die Inhaltsstoffe und die Herkunft eures Honigs. Am besten sucht ihr euch einen Imker aus eurer Gegend oder Region. Den könnt ihr alles fragen und sichergehen, dass nichts außer Honig und fleißige Bienenpower in eurem Glas steckt.

Super, vielen Dank für deine ehrlichen Antworten.
Danke für das Gespräch und bis bald. Euer Paul!

 

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