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Biene

Witzige Fakten über die Biene

Tanzen, Hupen, Flitzen

Hallo, ich bin‘s wieder, eure Biene Paul! In Teil 1 meines Bienen Blogs konnte ich mich euch vorstellen. Zum Nachlesen klickt ihr einfach in der Übersicht rechts 'Die Biene Paul' an. Dort findet ihr auch das Gewinnspiel wieder!
Heute habe ich ein paar Fakten über mein Volk und mich rausgekramt, die nicht nur sehr informativ sind, sondern Euch bestimmt auch zum Lachen bringen werden!

Schon mal eine Biene zum Tanz aufgefordert?

Wenn wir eine gute Futterquelle gefunden haben, teilen wir mit dem Schwänzeltanz die Entfernung und Richtung des Nektars mit. Da es im Stock aber stockdunkel ist, tanzen die anderen Bienen einfach hinterher, um die Infos zu bekommen – quasi eine Art Line Dance. 

E=mc², ist doch klar, oder?

Wir Bienen sind sehr klug und können sogar bis 4 zählen! Forscher aus Würzburg haben herausgefunden, dass wir bis zu 4 Objekte erfassen und unterscheiden können.

Chillt mal alle!

Bienen können nicht nur summen, wir hupen uns auch mal an, wenn wir zusammenkrachen! Vor allem nachts, wenn der Bienenstock voll ist, hört man das 0,1 Sekunden lange Hupgeräusch fast 1000 mal pro Minute. Dies soll einen Zusammenstoß signalisieren und den Stresspegel des Bienenstaates regulieren.

Navigationsgerät und Bordcomputer mit Kopf

Um uns in der Landschaft zu orientieren, merken wir uns markante Stellen in der Landschaft. Einzelheiten erkennen wir aber erst aus 5 cm als scharf, da unsere Augen aus je 6000 Einzelaugen bestehen und wir so die Welt stark verpixelt sehen. Tastsinn, Thermometer, Hygrometer und unser Riechzentrum befinden sich jeweils in unseren Fühlern oben am Kopf.

Kleine Auszeit für die Fleißbienchen

Auch hart arbeitende Bienen brauchen mal eine Pause. Wie ihr Menschen, haben wir ebenfalls Lieblingsplätze im Bienenstock und gewisse Schlafpositionen. Einige Bienen legen sich einfach auf die Seite, andere Stecken ihren Kopf in eine leere Honigwabe, um Ruhe zu finden.

Männerrunde mit Einlassgarantie

Männliche Bienen, auch Drohnen genannt, werden unter anderem ohne Honigmagen und einem kleineren Rüssel geboren. Sie müssen ein Leben lang gefüttert werden. Während der Paarungszeit treffen sich die Jungs im Wald an sogenannten Drohnensammelplätzen und hängen ab, bis eine Prinzessin vorbeikommt. Ist keine in Sicht, fliegen wir abends zurück in einen Bienenstock, egal welchen. Denn männliche Bienen werden zu dieser Zeit überall reingelassen und durchgefüttert!

Von wegen Frauen und Einparken...

Bei den Bienen lernt man von den Besten, auch das Einparken! Ältere Bienen geben den Anfänger-Sammlerinnen Fahrstunde beim Landen auf den Blüten. Dabei sondern sie einen besonderen Duftstoff ab, der die Jungbienen gezielt an den Nektar bringt.

Wer mag's denn nicht muggelig warm?

Unser Bienenstock sollte während der Brutphase konstant eine Temperatur von 35 Grad haben. Dazu wedeln die Heizbienen ständig mit ihren Flügeln. Jeder kann sich vorstellen, wie anstrengend das ist. Schon nach kurzer Zeit sind sie so erschöpft, dass sie es nicht mehr bis zum Honig schaffen. Hierfür gibt es die Tankbienen, die die Bienen mit der nötigen Energie versorgen. Dies funktioniert bei besonders weit geflogenen Ausfliegebienen ebenso.

Vorsichtig Flitzer!

Auch wir Bienen ziehen mal um! Dabei kann es bei durchschnittlich 60 000 Bewohnern durchaus chaotisch werden. Damit niemand verloren geht oder sich verfliegt, gibt es besonders schnelle Bienen, die sich vom Schwarm absetzen, immer etwas schneller fliegen und den Schwarm gewissenhaft an den neuen Nistort bringen.  

 

So, ich hoffe, ihr konntet ein wenig mit uns schmunzeln. Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, sind wir wahnsinnig interessante und vielfältige kleine Tiere. 
Seid gespannt auf den nächsten Eintrag!

Noch eine kleine Scherzfrage am Rande: Was fliegt durch die Gegend und macht MUS MUS?

 

Gewinnspiel

089 / 45 87 03 20 Hotline: Mo-Fr 8:30-18:00